Nachdem die Ausschreibung und die Bewertung der Modelle zur Erweiterung der Stadthalle abgeschlossen sind, soll jetzt im Gemeinderat über das zu realisierende Modell entschieden werden. Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Sebastian Romainczyk fordert, „bei kostspieligen und langfristigen Projekten muss der Bürger mehr Mitspracherechte haben“.
Wie in der RNZ-Leserumfrage gesehen, gehen die Meinungen der Bürger und des Expertengremiums auseinander, weil nicht der vom Gremium empfohlene Entwurf von den Bürgern favorisiert wurde. Die Geschmacksfrage kann damit nicht von Experten oder Gemeinderäten beurteilt werden, sondern muss vom Bürger entschieden werden. „Selbstverständlich ist eine Vorauswahl an realisierbaren Modellen durch das Expertengremium wichtig und richtig“, erklärt Sebastian Romainczyk, „dennoch sollte das Souverän und damit der Bürger aus beispielsweise fünf verbleibenden Modellen frei wählen dürfen.“
Die Experten treffen damit eine Vorauswahl unter finanziellen und funktionalen Gesichtspunkten, so dass nur wirkliche Alternativen zur Abstimmung stehen. Jedoch steht am Ende das Interesse des Bürgers im Mittelpunkt, der mit den Einschnitten in seiner Stadt leben muss. Sie sind es, die die Wahl treffen müssen!





