Aktuelle Situation:
Schon seit Jahren beschweren sich die Anwohner in der Unteren Straße über nächtlichen Lärm und Vandalismus und sehen die Ursache hierfür im Alkoholmissbrauch der Kneipengänger.
Die seit Mai 2009 gegründete Bürgerinitiative LindA (Leben in der Altstadt) tritt für ein rigoroses Vorgehen gegenüber Kneipengängern ein und fordert beispielsweise, dass nach Mitternacht eine Kehrmaschine durch die Untere Straße fährt und sie von Feiernden "bereinigt" (Zitat LindA). LindA findet bei Teilen des Gemeinderats Unterstützung und hat durchgesetzt, dass von den Landesweiten Sperrzeiten für Gaststätten abgewichen wird und längere Sperrzeiten als üblich gelten.
Heidelberger Position:
Die Jungen Liberalen Heidelberg möchten, dass auch weiterhin in der Unteren Straße gefeiert werden kann! Auch wir tolerieren weder Ruhestörung noch Sachbeschädigung, aber alle Kneipengänger unter Generalverdacht zu stellen, so wie LindA dies tut, lehnen wir strikt ab.
Es besteht kein Regelungsdefizit, sondern allerhöchstens ein Vollzugsdefizit, denn gegen Ruhestörung und Vandalismus kann schon heute vorgegangen werden. Deswegen Lehnen wir neue Regelungen, insbesondere die beschlossene Verlängerung der Sperrzeiten, ab. Stattdessen sollte der Gemeinderat seiner Pflicht nachkommen und dafür sorgen, dass geltende Vorschriften eingehalten werden. So können sich ordentlich verhaltende Kneipengänger weiterhin in der Unteren Straße Spaß haben und auch die Belange der Anwohner würden berücksichtigt.
Forderungen:
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